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Umwelt

 

Umwelt:



Der Tag des Artenschutzes ist im Jahr 1973 im Rahmen des Washingtoner Übereinkommens für den Artenschutz CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) eingeführt worden

Er findet jährlich am 3. März statt. Durch das Abkommen sollen bedrohte  Arten (Tiere und Pflanzen) geschützt werden, die durch Handelsinteressen und das Konsumverhalten der Gesellschaft gefährdet werden. Jährlich sterben ca. 60.000 Arten aus.


Art - Artenvielfalt - Ästhetik - Aufklärung

Viele Kinder haben in unserer heutigen Zeit nicht mehr die Möglichkeit zu erleben, wie Raupen sich zu Kokons verpuppen um zu prächtigen Schmetterlingen zu werden.

Sie können nicht mehr den Flug der vielfältig farbig schillernden Libellen, dicht über der klaren Seeoberfläche bewundern und von ihren Spiegelungen auf der Seeoberfläche inspiriert werden.

Selten können sie sich noch an einem sonnigen Frühsommertag in einer duftenden Wildblumenwiese hinlegen, den fröhlichen Vögeln nachträumen, die hoch im blauen Himmel ihren lebensdurstigen Tanz zelebrieren.

Den bunten und faszinierenden Käfern zusehen wie sie die Grashalme entlang krabbeln. Und den Hummeln und Bienen beim surrenden Bestäubungsakt der Blüten und in ihrer emsigen Suche nach Honig lauschen.

Ist es nicht so, dass Menschen, die in der uns häufig hässlich erscheinenden, naturfremden Umgebung der industriellen Randbesiedelungen moderner Millionenstädte aufwachsen, auf diese künstliche Umwelt eventuell auch ästhetisch heimatlich geprägt werden?

Wir können nicht abstreiten, dass mit dieser Entwicklung, bei der das wunderbare Gefühl für die Schönheit der Natur verkümmert, eine Prägung einhergeht, die unsere Beziehung zur Natur und damit die Erhaltung der für unser Überleben wichtigen Lebensgemeinschaft stark gefährdet.

- Nicht das Kunst die Aufgabe hätte, das Schöne zu präsentieren. Manche Künstler halten uns mit den Darstellungen der Schrecken, einen Spiegel vor, der Grauen erweckt. Und dass Künstler experimentieren und zu allen unseren Seelenregungen den Schlüssel suchen um Türen zu öffnen die besser geschlossen bleiben. Dass sie herausfinden wollen, was uns als unansehlich etwa noch anspricht, gar fasziniert, dass sie dadurch zu provozieren versuchen... all dies ist legitimes Experimentierfeld, eine jugendliche Art des sich Herantastens.

Aber der wichtige erzieherische und pazifistische Wert des Schönen sollte darüber nicht Vergessenheit geraten. Wir sind eine ungeheuer erfolgreiche Spezies, die vom mechanischem Zeitalter ins elektronische, digitale Zeitalter voranstürmte und Wanderungen im Weltall unternimmt.

Wir haben heute mit über sieben Milliarden Menschen unsere Erde bis in die letzten belebbaren Winkel bevölkert. Bei dieser großen Zahl und ausgerüstet mit den modernen technischen Mitteln die uns zur Verfügung stehen, sind wir im Begriff, unser wichtigstes Gut, unseren Lebensraum mit Pflanzen und Tieren und damit unsere Existenzbasis massiv zu stören.


Wir Menschen brauchen einen Überlebensethos, das auch der Zukunft unserer Nachfahren sowie der Natur und seinen wunderbaren tierischen Bewohnern gedenkt und gerecht wird.

Auch wenn eine praktische Umsetzung durch unsere fatale Programmierung auf den Wettlauf im Jetzt die Sache erheblich erschwert, so benötigen wir dringend eine über Generationen vorausdenkende und sich über die Folgen unseres gegenwärtigen Handelns bewusste Überlebensstrategie.

Denn wer die lebendige Natur nicht selbst in ihrer wunderbaren Schönheit und Faszination erlebte, und damit auch keine Liebe zu ihr empfindet, wird leichter nach dem Prinzip "Nach mir die Sintflut" seine kurzfristigen Eigeninteressen ohne Rücksicht auf die Natur und jegliches Leben durchsetzen.

Dem gilt es einerseits durch Aufklärung über diese Zusammenhänge entgegenzuwirken, andererseits auch durch die Schaffung einer ästhetischen erlebten Bewusstheit um die schützenswerte Artenvielfalt  unseres blauen Planeten. 



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Wasser, Quelle des Lebens.
Der Mensch ist ein „Wasserwesen“. Ein Erwachsener besteht zu 60 bis 70 Prozent aus Wasser, unser Gehirn sogar zu 80 Prozent. 

Dies gilt auch für die meisten Tiere und Pflanzen.
Das Wasser verfügt über eine Erinnerung. Deshalb ist z.B. jede Schneeflocke einzigartig in ihrer Gestalt.
Auf der ganzen Welt wird leichtfertig mit dem kostbaren Gut umgegangen: So verbraucht Saudi-Arabien 210% dessen, was es an eigenen Wasserressourcen hat.
Weltweit benötigen Industriebetriebe 20% des Wassers, die privaten Verbraucher benutzen 10%. Mit 70% wird in der Landwirtschaft der weitaus größte Anteil Wasser verbraucht. Dabei geht noch immer die Hälfte quasi ungenutzt verloren, weil z.B. die Bauern Felder einfach überfluten, um sie zu bewässern, statt jede einzelne Pflanze zielgerichtet mit der nötigen Wassermenge zu versorgen. 
Um die globalen Wasserreserven nachhaltig zu nutzen, müssen sie besser verwaltet werden. Andernfalls werde, so ein Bericht der Vereinten Nationen, die Menschheit langfristig bedroht.
Schon im 6. Jahrhundert v. Chr. erkannte der griechische Philosoph Thales von Milkt, dass die Existenz aller Dinge dem Wasser zu verdanken ist. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation verfügen weltweit etwa 1,1 Mrd. Menschen über keine richtige Versorgung mit sauberem Wasser.
In den Entwicklungsländern sterben jährlich 25 Mio. Menschen durch die Wasserverschmutzung. 
Unsere Ozeane und die Meerestiere sind durch die massive Verschmutzung stark bedroht.
Die Privatisierung des Trinkwassers muss unterbunden werden. Wasser darf nicht für politische Zwecke benutzt werden.
Wasser ist überlebenswichtig und die Versorgung mit diesem Elixier muss ein Grundrecht sein, das jedem Lebewesen zusteht. 



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Teufelskreis

Methan, Wasserdampf, Kohlendioxid


Nicht nur die Industrie, sondern auch die Landwirtschaft produziert in großem Stil Treibhausgase.

Zum Beispiel durch die Massentierhaltung.

Hinzu kommt der Anstieg der CO2 Konzentrationen durch die Abholzung von wertvollen (Ur)Wäldern.

Bäume wirken wie Schadstoffdeponien, sie binden während des Wachstums Kohlendioxid aus der Luft ein und sind wichtige Sauerstofflieferanten. Jedes Jahr gehen sinnlos Millionen Hektar Wald in Flammen auf. Kohlendioxidspeicher werden vernichtet und zudem werden massive Abgaswolken erzeugt. Tropische Wälder zu roden, um immer mehr Acker-  (Monokulturen) und Weideland zu bewirtschaften ist kriminell. 


Die Ozeane sind der größte Speicher des Kohlenstoffkreislaufs. Allerdings können unsere Weltmeere nur dann reinigend wirken, wenn sie kühl sind. Bei einer Überwärmung der Erdatmosphäre sinkt ihre Speicherkapazität.


Wasserdampf spielt bei dem globalen Drama eine wesentliche Rolle.

Warme Luft nimmt mehr Wasserdampf auf als kalte Luft. Das würde bedeuten, dass sich die angenommene 2 - 3 Grad Erwärmung schnell verdoppeln könnte. 

Der berechnete Temperaturanstieg ist ein globaler Mittelwert. In den Polarregionen wäre dieser Anstieg um einiges höher. Durch das extreme Abschmelzen der Gletscher wird ein Großteil der Sonnenenergie im irdischen Hitzenetz verbleiben, da die abnehmenden Eisflächen nicht mehr genug Sonnenstrahlen reflektieren können.

So ergibt sich ein lebensbedrohlicher Teufelskreis. 



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Mehrere Agrar-Chemiefirmen, unter anderem die Bayer AG, haben 2019 die Wiederzulassung von Glyphosat beantragt, welche Ende 2022 auslaufen soll.

Mehr als eine Million Bürger in der EU hatten gegen eine weitere Zulassung des Pestizides unterschrieben.

Die weitreichende Verwendung dieses Giftes ist für den rapiden Verlust unserer Biodiversität nachweislich mitverantwortlich

Jedes Jahr werden Tausende Tonnen auf Europas Ackern versprüht. Glyphosat wurde 2015 von der Krebsagentur der Weltgesundheitsbehörde als potenziell krebserregend eingestuft.

Letztendlich entscheiden 27 EU-Mitgliedstaaten über eine weitere
Zulassung. Mindestens 14 Staaten müssen für oder gegen die Zulassung stimmen.


In den letzten 10 Jahren haben die gesundheitsschädlichen Pestizid-Rückstände auf unserem handelsüblichen Obst und Gemüse deutlich zugenommen. Der Schutz des Lebens sollte nicht nur in Zeiten der Pandemie in den Fokus gestellt werden.

Das Artensterben, unwiderrufliche Umweltschäden und die gesundheitlichen Folgen für uns Menschen sind durch die ansteigende Verwendung solcher Gifte vorprogrammiert.


Sie bringen weltweit mehr Opfer hervor, als so manche Pandemie.




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Worüber kaum jemand spricht: 




Kriege gehören zu den größten Klimakillern.


Kriege forcieren nicht nur eine menschliche Katastrophe, sie tragen auch wesentlich zu einer Verstärkung der Klimakatastrophe bei. 

In den öffentlichen Debatten um den Klimaschutz wird kaum über die katastrophalen Klimaauswirkungen gesprochen, welche von Kriegen  ausgehen.

Dabei geht es zum Beispiel um die klimaschädliche Gewinnung und den militärischen Verbrauch von Ressourcen. Es geht um die Rodung der Wälder, um den Raubbau an der Heimat von Tieren, um die Verschmutzung von Trinkwasser und die Verpestung unserer Weltmeere. Es geht auch um Kinderarbeit und um viel mehr.

Die sogenannten seltenen Erden, die man für die Rüstungsindustrie benötigt, werden meist von Kindern und Jugendlichen unter prekären Umständen gewonnen.

Die enormen Verpuffungen durch Raketen, Bomben, Munition, Sprengstoff, Projektile mit fossilen oder chemischen Brennstoffen verursachen immense, gesundheitsschädliche Feinstaub-Emissionen und Kriegsflotten verseuchen unsere Weltmeere. 

LKW, Panzer, Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper, Kriegsflotten, Drohnen sind täglich  im Einsatz. 

Unmengen an Feinstaub wird dabei freigesetzt.

Das Militär verursacht nicht nur in aktiven Kriegshandlungen enorme Umweltschäden, sondern auch durch passive Aktivitäten wie zum Beispiel durch den Transport von tausenden Panzern auf dem Meeres- und Landweg oder durch die Verpuffungen bei Militärübungen. 

Leider wird der Zusammenhang von Klima und Militär nur wenig thematisiert. Kriege forcieren eine menschliche Katastrophe (das ist schlimm genug), aber sie tragen auch wesentlich zur Klimakatastrophe bei. 



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MAI 2013

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr. 

 Albert Einstein

Deutschland befürwortet die Einschränkung bestimmter Pestizide in der Landwirtschaft.


Diese werden für das bedrohliche, weltweite Bienensterben verantwortlich gemacht.Die EU Komission beschloss in Brüssel, den Einsatz von Neonicotinoid Nervengiften für vorerst zwei Jahre zu reduzieren.


Die wissenschaftliche Grundlage wird, wie nicht anders zu erwarten, von den Chemiekonzernen Bayer (Deutschland) und Syngenta (Schweiz) zwar bezweifelt, Deutschland aber stimmte nun dem kurzfristigen Verbot zu.

Von Vertretern aller 27 EU Ländern sprachen sich 15 Länder für das Verbot aus.


Es handelt sich dabei um die Pestizide Clothianidin und Imidacloprid (von Bayer) und den Giftstoff Thiamethoxam (von Syngenta). Diese sind die Nervengifte die in der Landwirtschaft eingeschränkt werden sollen. 

Sie dürfen für zwei Jahre erst nach der Blütezeit eingesetzt werden. Ausnahmen bestehen für Pflanzenkulturen aus Gewächshäusern.

Eine seltsame Regelung wenn man bedenkt, dass viele Pflanzen aus den Gewächshauszuchten, früher oder später in den Gärten der Leute landen und somit wieder in den Naturkreislauf und zu den Bienen gelangen. Nach der Blütezeit gelangen die Pestizide trotzdem in den Boden und werden von Pflanzen und Tieren wieder aufgenommen.

Durch das starke Nervengift verlieren die wertvollen Insekten ihre Orientierung und finden nicht mehr zu ihren Bienenstöcken zurück. Letztendlich werden sie einfach vergiftet.


Der Deutsche Bauernverband ist von dieser Maßnahme nicht überzeugt. Rapsanbau sei nur mit Hilfe dieser Nervengifte möglich.

Vielleicht sollten sich die Mitglieder des Bauernverbandes die Frage stellen ob sie nicht eine grundlegende Fehlhaltung zu einer gesunden Landwirtschaft verfolgen. Oder warum ist es nicht mehr möglich, eine einst von Natur aus robuste Pflanze ohne die Verwendung von hochgiftigen chemischen Hilfsmitteln (welche gefährliche und weitführende Nebenwirkungen mit sich bringen) zu kultivieren? 

Vielleicht liegt der effektivere Betrachtungsansatz darin, sich über den (Un) Sinn und die Folgen der Genmanipulationen und der Überzüchtungen von Pflanzen Gedanken zu machen. (Siehe meinen Artikel  zum Thema Mais " Wenn die Wissenschaft wertvolles Wissen abschafft" vom Februar 2013 )


Tatsache ist, dass das weltweite Bienensterben (betroffen sind zudem Hummeln, Schmetterlinge, andere Insekten und lebenswichtige Bestäuber wie auch Vögel) immer weiter voranschreitet. Man kann jenes, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, selbst beobachten. Viele der genannten Insekten sind tot auf Wiesen und Wegesrändern zu sehen. Diese Anhäufungen der verendeten Insekten auf kleinem Raum, können keinen natürlichen Tod mehr voraussetzen. Wer diese Tiere genau ansieht und mikroskopisch untersucht kann erkennen, dass diese keineswegs von irgendwelchen Milben befallen sind. Von Wissenschaftlern der chemischen Industrie wird häufig prognostiziert, dass die Milbe die Ursache für das Bienensterben ist. 


Was für diese kleinen Tiere eine tödliche Dosis darstellt, kann für den Menschen auf Dauer auch nicht gut sein.

Viele Langzeitstudien haben schon vor langer Zeit ergeben, dass der Einsatz von Pestiziden z. B. für die Altersblindheit mitverantwortlich ist. Bauern die mit den Pestiziden unmittelbar in Berührung kommen sind oft schwer erkrankt. In nicht EU Ländern wo die gesetzlichen Vorschriften für Schutzbekleidungen nicht gegeben sind, haben die Bauern erschreckende Krankheiten und sterben früh. Die chemischen Inhaltsstoffe schreiten immer weiter voran. Langzeitstudien über die Wirkungen auf den Menschen werden immer komplizierter und sind kaum rekonstruierbar.

Studien kann es erst dann geben wenn bereits Erkrankungen zu vermerken sind und die Produkte aus der Landwirtschaft bereits jahrzehntelang als Lebensmittel konsumiert wurden und kommen daher zu spät. Mögliche gesundheitliche Schäden am Menschen werden von der Industrie meist anderen Ursachen zugeschrieben. 

Die Warnung durch den Tod der Bienen sollten wir sehr ernst nehmen.

Wenn es eines Tages keine Bestäuber mehr geben sollte, brauchen wir uns keine Gedanken mehr darüber machen. Dann könnten wir von nichts mehr vergiftet werden weil es nichts natürliches mehr zu Essen geben würde. Dann ist es zu spät!


Das angesetzte Verbot über zwei Jahre ist zunächst einmal positiv. Höchstwahrscheinlich aber viel zu gering bedacht um irgendwelche Verbesserungen für die Lebensumstände der Insekten zu erreichen. Vor allem wenn es noch so viele Hintertüren gibt und die Pestizide von den Landwirten doch noch da und dort eingesetzt werden dürfen.



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Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.

Charles Darwin


Kluge Pflanzen - oder wenn die Wissenschaft wertvolles Wissen abschafft


Forscher im Bereich der Landwirtschaft haben die wunderbaren Fähigkeiten zur Selbsthilfe bei Nutzpflanzen durch Überzüchtung und Gentechnik bereits völlig und unwiderruflich zerstört.


Z.B. hatte die Maispflanze einst die Fähigkeit sich bei einem Angriff durch die Maiswurzelbohrer (Käfer) selbst zu helfen. Sie hatte die kluge Eigenschaft ein bestimmtes Gas auszuströmen, das wiederum Fadenwürmer anlockte, die die Schädlingslarven der Maiswurzelbohrer auf natürlich Art bekämpften.

Diese natürliche, kluge Eigenschaft zur Selbsthilfe der Maispflanze ist gänzlich verloren gegangen.

Heute wird statt dessen mit hochgiftigen Pestiziden gearbeitet die unzählige und unvorhersehbare Nebenwirkungen mit sich bringen.

Der Schaden für Umwelt und Mensch ist dabei enorm.

Wenn Forscher gegen die Schöpfung spielen müssen sie damit rechnen, dass sie dabei verlieren. Und alle anderen mit ihnen. Wer kann das verantworten? 

Wachsamkeit gegenüber der Forschung ist angesagt.

Es ist höchste Zeit, dass in der Forschung und in der Landwirtschaft ein Umdenken und vor allem Umhandeln stattfindet!!!


MHM 2013

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März 2013

Sueddeutsche_Zeitung.jpg
Unser Beitrag in der SZ vom März 2013

Bürokratiewald und Abholzung als Folge!

An die Deutsche Bahn / DB Netz AG Bayern 

und die Naturschutzbeauftragten der Landeshauptstadt 


mit Bedauern müssen wir heute 13.03.2013 mit ansehen 

wie die ganzen Baumbestände entlang der S8 Strecke in Englschalking abgesägt werden.

Obwohl es ein Biotop und Naturschutzgebiet ist.

Als Grund hierfür wurde uns mittgeteilt, dass die Bäume eine Gefahr für die Oberleitung darstellen. 

Und das nach so vielen Jahren? 

Die Sicherheit geht natürlich vor. Aber statt die Bäume, die der Lebensraum für viele Vögel und andere Kleinlebewesen sind und auch das Leben der Menschen die hier wohnen bereichern so radikal abzuholzen, hätte es vollkommen ausgereicht, die oberen Baumkronen zu kürzen.  

Das wäre ein Kompromiss gewesen. 

Ausserdem sind wegen der Vogelbrutzeit, Abholzungen im Monat März verboten.

Die DB hätte sich auch alternativ viel früher schon um die Pflege und Stutzung der Bäume kümmern können. Dann wäre es nicht soweit gekommen. Wichtig wäre es auch den maroden Zaun, der die Gleise von dem angrenzenden Grundstück trennt, zu erneuern oder zu reparieren. Auf dem Grundstück spielen Kinder!!! Zumindest hätte sich die DB mit den Anwohnern absprechen können und das Wohl der Anwohner mit berücksichtigen. Jede Privatperson muss die Fällung in seinem eigenen Garten bei der Stadt genehmigen lassen aber die Bahn kann machen was sie will.

Leider ist die Deutsche Bahn / die DB Netz AG konsequent auf Kostenersparung bedacht.

Auf Kosten der Natur. Das sich solche Handlungen nicht auszahlen, kann man bereits an anderen Umweltschäden, die die Deutsche Bahn zu verantworten hat sehen. 

Wir wünschen uns von der DB Netz AG in Zukunft mehr Einsicht und ein naturbewusstes Handeln. Auch wenn es etwas mehr kostet. 

Die Natur die dabei zerstört wird, kann kein Geld der Welt zurückbringen.


Schade auch, dass das Umweltamt der Stadt München nicht über dieses Vorhaben informiert wurde.

Dort wusste niemand darüber bescheid.

Vielleicht hätte sich das Umweltamt dann vorher um die Angelegenheit im Sinne der Anwohner, (Bäume dienten auch als Lärmschutz, S Bahn) und der Natur kümmern können. 

Wir hoffen, dass sich die Stadt München dafür mit verantwortlich fühlt und ihr telefonisches Wort hält, dass neue Bäume an Ort und Stelle gepflanzt werden. Ob von der DB oder wem auch immer.

Nachwort 18.03.2013

Nach mehrfachem hin und her mit den Naturschutzbeauftragten der Stadt München, der Bahn und der Polizei (die auf Anraten des Umweltamtes von uns Bürger hinzugezogen werden sollte) gilt nun folgender letzter Stand:


die Bahn hat jetzt wohl kurioserweise doch einen Antrag bei der Stadt München gestellt. Obwohl nach einigen Telefonaten von Seiten der Naturschutzbehörde immer das Gegenteil behauptet wurde.

Die DB dürfe 6 Meter von der Mitte der Bahngleise aus gemessen alle Bäume abholzen egal ob Biotop oder Naturschutzgebiet. Leider hat sich bis heute keiner der Naturschutzbeauftragten (laut eigener Aussage) die Mühe gemacht und an Ort und Stelle vorbeigesehen. Daraus wäre ersichtlich geworden, dass die Baumbestände zum größten Teil wesentlich weiter weg als die angegebenen 6 Meter von der Mitte des Bahngleises stehen / standen.

Es werden keine neuen Bäume angepflanzt und für den kaputten Zaun fühlt sich auch keiner zuständig. Unseres Wissens nach gehört das angrenzende Grundstück zur Landeshauptstadt.

Da kann man nur sagen, vor lauter Bürokratiewald stehen hier keine Bäume mehr!



Natur und Bewusstsein. Das ist die Zukunft.

Mona Harun Mahdavi  




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