Liebe Freundinnen und Freunde von Visiorama-Report München!
Im Bewusstsein meiner Verantwortung vor Gott und den Menschen und vom Willen beseelt, dem Frieden der Welt zu dienen sowie die Würde des Menschen zu achten und zu schützen, bekenne ich mich zu den unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft , des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
Vor diesem Hintergrund habe ich meine Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, wegen der Unterlassung des Widerrufs der Allgemeinen Genehmigung für Waffenlieferungen an Israel beim Verwaltungsgericht Berlin eingereicht. Die Klage ist am 30.06.2025 eingegangen. Heute wird das Urteil, ohne meine Teilnahme, gesprochen.
ES GIBT NICHTS GUTES – AUßER WIR TUN ES
Wir leben in einer Welt, in der Unrecht oft legal ist – und Menschlichkeit unbequem.
Rüstungsexporte, Kriegsverbrechen, die Aushöhlung unserer Grundrechte – all das geschieht nicht im Verborgenen. Es geschieht mit unserer stillen Zustimmung.
Und genau das darf nicht länger sein.
Zu lange haben wir geschwiegen. Zu lange zugesehen, wie Gesetze verbogen, Menschenrechte verletzt und Kriege legitimiert werden – im Namen von Profit und Macht.
Doch wir dürfen nicht länger tatenlos bleiben.
Wenn wir unsere Stimme nicht erheben, wenn wir nicht handeln, verlieren wir das, was uns menschlich macht.
Unser Grundgesetz, das Völkerrecht, die Würde des Lebens – sie sind keine leeren Worte. Sie sind Verpflichtung.
Und sie gelten nicht nur, wenn es bequem ist.
Wir leben in einer Welt, in der alles miteinander verbunden ist.
Das Leid der anderen ist auch unsere Verantwortung.
Unsere Konsumgewohnheiten, unser Schweigen, unser Wegsehen – sie haben Konsequenzen.
„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“
Albert Einstein
Es ist Zeit, aufzustehen.
Zeit, diesen besorgniserregenden Entwicklungen etwas entgegenzusetzen.
Zeit, Teil einer Bewegung zu sein, die nicht aufgibt.
Wir sind nicht machtlos.
Wir können uns entscheiden: für das Leben, für das Recht, für die Menschlichkeit.
„Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.“
Ich rufe auf zur Solidarität.
Mit den Schwächsten. Mit den Stimmlosen. Mit allen, die unter Gewalt, Ausbeutung und Ungerechtigkeit leiden.
Solidarität bedeutet: nicht wegsehen. Nicht schweigen. Nicht auf später hoffen.
Es ist Zeit, gemeinsam aufzustehen.
Für eine Welt, in der Recht nicht käuflich ist.
Für eine Gesellschaft, die nicht ihre Menschlichkeit der Gier einiger weniger Profiteure opfert.
Für eine Zukunft, die wir mitgestalten – mutig, wach und verbunden.
Denn es gibt nichts Gutes – außer wir tun es.
Ihre Mona Harun-Mahdavi
Undurchsichtige Verbindungen zwischen Gericht, Ministerium und Rüstungsindustrie? – Ein persönlicher Erfahrungsbericht von Mona Harun-Mahdavi
https://visiorama-report.blogspot.com/2026/01/undurchsichtige-verbindungen-zwischen.html
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